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POSITIVE CORNER #12: Europäisches Konsortium reinigt unsere Meeresböden – mit Hightech

  • Autorenbild: Bernd Lorscheider
    Bernd Lorscheider
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Wir denken vielleicht, dass Plastikmüll in unseren Ozeanen hauptsächlich an der Oberfläche treibt. Ein viel größeres Problem scheint jedoch der Müll zu sein, der auf den Meeresboden sinkt. Wird er nicht entfernt, verbleibt er dort lange Zeit und verwandelt sich allmählich in Mikroplastik, das in unsere Nahrungskette gelangt und sich in diesem Zustand kaum noch entfernen lässt.


Die EU hat die Mission „Restore our Oceans & Water“ ins Leben gerufen, die 13 hoch angesehene Universitäten und führende Technologieunternehmen aus 9 Ländern zusammengebracht hat, um sich im Rahmen der Initiative SeaClear 2.0 mit dem Thema auseinanderzusetzen.


Die Technologie nutzt Drohnen und Roboter, um Abfall auf dem Meeresboden effektiv zu erkennen und zu bergen. Die Entwicklungsphase der Technologie wird voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen; derzeit laufen mehrere Tests an verschiedenen Standorten. Das Konsortium plant, die Technologie bald international einzuführen, um einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des EU-Ziels der Sanierung der Ozeane bis 2030 zu leisten.


Die Bündelung von Kräften, die Vernetzung von Fachwissen und der Einsatz innovativer Technologien zum Wohle aller sind wichtige Bestandteile des Fahrplans zum Schutz unserer natürlichen Umwelt, die keine nationalen Grenzen kennt. SeaClear 2.0 ist ein Vorbild für das bestehende Potenzial grenzüberschreitender Zusammenarbeit – physisch und mental.

 
 
 

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